Curved Monitor Test

Regelmäßig kommen neue Technik-Innovationen auf den Markt. Schließlich ermöglicht der technische Fortschritt heutzutage zahlreiche Technologien, die unseren Alltag bereichern. Neben den sehr beliebten Curved Fernsehern haben inzwischen auch Curved Monitore für den Einsatz am PC, wie aus unserem Curved Monitor Test, den Markt erobert. Aber was macht Curved Monitore so besonders? Gibt es Vorteile im Vergleich zu klassischen Monitor-Modellen? Und worauf sollte beim Kauf explizit geachtet werden? Diese und weitere wichtige Fragen zum Thema erklärt der folgende Ratgeber ausführlich. So sollte beim Kauf nichts mehr schief gehen.

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Curved Monitor Test : Was bedeutet Curved Monitor?

Das Wort „Curved“ kommt aus dem englischen und beschreibt ganz gut welche besondere Eigenschaft ein Curved Monitor im Vergleich zu einem klassischen Monitor aufweist. Curved heißt nämlich nichts anderes als gebogen. Der Monitor weist somit eine leichte Wölbung bzw. Krümmung auf und das hat zur Folge, dass die gesamte Monitor-Oberfläche gleich weit von den Augen des Betrachters entfernt ist, sowohl mittig als auch an den Rändern. Dadurch wirkt das Monitorbild nicht nur größer, auch Verzerrungen werden so deutlich reduziert. Hinzu kommt eine zumindest subjektive Verbesserung der Bildtiefe. Diese verschlechtert sich jedoch deutlich wenn seitlich auf das Bild geschaut wird, wodurch starke Verzerrungen entstehen. Diese Eigenschaft sollte einen aber nicht sonderlich abschrecken, da man vor einem PC-Monitor in der Regel immer mittig sitzt und selten seitlich oder schräg auf das Bild schaut. Dies macht wiederum deutlich, dass der größte Unterschied zu einem klassischen Monitor in der Wölbung besteht, die restlichen Eigenschaften sind größtenteils gleich.

Die Vor- und Nachteile von Curved-Monitoren im Überblick

Vorteile:

  • hoher Betrachtungswinkel auch bei großen Modellen
  • besseres Film- und Spielerlebnis
  • weniger Verzerrungen
  • verbesserte Wahrnehmung von Bildweite und Bildtiefe
  • augenfreundlicher

Nachteile:

  • sitzen mehrere Personen vor dem Bildschirm ist es schwierig den optimalen Blickwinkel zu finden
  • aufgrund aufwendiger Herstellung hoher Anschaffungspreis

Curved Monitor Test: Welche Arten von Curved Monitore sind erhältlich?

Für den normalen Anwender

Wer ein Modell aus unserem Curved Monitor Test für einfache Alltagsdinge benötigt, sei es um im Internet zu surfen und Büroarbeiten zu erledigen, für den reicht auch ein einfach ausgestattetes Modell. Zu empfehlen sind hier Modelle mit einem Standard-Seitenverhältnis von 16:9 und einer geringeren Monitorgröße von um die 21 Zoll. Diese liegen auch preislich deutlich unter den großen Modellen mit vielen Zusatz-Features.

Für Film-Liebhaber

Wer sich zu den Filmfans zählt, die ihren Curved Monitor hauptsächlich dafür nutzen möchte, um Lieblingsfilme anzuschauen, der sollte nach einem geeigneten Gerät aus unserem Curved Monitor Test Ausschau halten, welches den Ansprüchen auch gerecht werden kann. Um diese Suche zu erleichtern gibt es spezielle Spezifikationen, die dieses Modell aufweisen sollte. Schon alleine die Krümmung verbessert das Filmerlebnis. Des Weiteren sollte das Modell eine hohe Auflösung aufweisen und Kontraste gut darstellen können. Zu empfehlen sind hier insbesondere Modelle aus dem Curved Monitor Test, die ein 21:9 Format aufweisen. Dieses Format hat den großen Vorteil, dass keine störenden schwarzen Ränder beim Film anschauen entstehen. Ergänzend dazu sollte zum Beispiel eine G-Sync oder Fressync-Technologie vorhanden sein damit eine dynamische Bildwiederholungsrate gewährleistet werden kann und eine damit einhergehende flüssige Darstellung auch von anspruchsvollen Animationen. Curved Monitore mit diesen Eigenschaften eignen sich auch perfekt zum Spielen von Games in anspruchsvoller 3D-Optik.

Für anspruchsvolle Gaming-Fans

Gaming-Fans haben natürlich besonders hohe Ansprüche an ihren Curved Monitor, weshalb die Modelle im Curved Monitor Test besonders ausführlich begutachtet werden sollten. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass sich Curved Monitore schon alleine aufgrund ihrer Bauweise für Spiele perfekt eignen, da man so noch tiefer in die Gaming-Welt eintauchen kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine schnelle Reaktionszeit und eine hohe Auflösung. Die Bildwiederholrate liegt im Idealfall zwischen 120 und 144 Hertz. Hinsichtlich der Auflösung sollten keine Wünsche offen bleiben, da es neben den fürs Gaming gut geeigneten Modellen mit Full-HD-Auflösung inzwischen auch Modelle mit 4K-Auflösung gibt. Zum besseren Verständnis: 4K bietet eine vier mal höhere Auflösung als es bei der klassischen Full-HD-Technik der Fall ist.

Welche Anschlüsse sollte ein Curved Monitor haben?

Curved Monitore werden auch wie herkömmliche Monitore mit vielen verschiedenen Anschlussarten angeboten, von denen mal mehr oder mal weniger vorhanden sind. Der VGA-Port der den PC mit dem Monitor verbindet ist inzwischen veraltet und nur noch selten in modernen Curved-Monitoren zu finden. Ersetzt wurde dieser durch den neuen Standard DVI, der alle Signale in digitaler Form übermittelt. Dadurch entfällt der umständliche Umwandlungsprozess, wodurch eine bessere Bildqualität realisiert werden kann. Ein Nachteil besteht bei diesem Anschluss allerdings darin, dass er mit der Full-HD-Technologie nicht umgehen kann. Dafür wird dann ein HDMI-Anschluss benötigt. Die Abkürzung HDMI steht für High-Definiton-Multimedia-Interface. Diese Technologie ermöglicht wiederum besonders hohe Datenübertragungsraten und eine damit einhergehende höhere Auflösung. Audio- und Video-Signale werden so gleichzeitig übermittelt. Aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit hat sich dieser Standard nicht nur bei modernen Curved Monitoren durchgesetzt sondern auch zum Beispiel bei Laptops, Blu-Ray-Playern und Spielekonsolen. Trotzdem sollte man hier beim Kauf eines Modells aus dem Curved Monitor Test nicht nur blind auf die Angabe HDMI in der Produktbeschreibung vertrauen. Auch beim HDMI-Standard gibt es Unterschiede. So gibt es HDMI 1.4 und HDMI 2.0. Die Ultra HD Auflösung kann nur mit HDMI 2.0 übertragen werden. Angeschlossen werden kann der Curved Monitor aber auch über einen Display-Port, der die 4K-Auflösung und eine 60 Hz Bildwiederholungsrate unterstützt.

LED oder LCD-Bildschirm?

Die nächste Frage, die sich beim Kauf von einem Curved Monitor stellt ist „Welche Technologie ist besser?LED oder LCD?“
Grundsätzlich kann hier keine allgemeingültige Empfehlung ausgesprochen werden, da sowohl die LCD- als auch die LED-Technik ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile aufweist. LCD-Bildschirme sind meistens etwas dicker als LED-Bildschirme und weisen deshalb ein nicht ganz so filigranes und elegantes Erscheinungsbild auf. Hinsichtlich der Technik besteht der Unterschied darin, dass LCD-Bildschirme Leuchtioden für die Hintergrundbeleuchtung nutzen und LED-Bildschirme Leuchtstoffröhren.
Vorteilhaft ist daher, dass LCD-Displays besser ausgeleuchtet werden. Ein Vorteil in der LED-Technik besteht wiederum darin, dass sie aufgrund ihrer Beleuchtung weniger Strom als LCD-Modelle benötigen.

Curved Monitor Test: Welche Auflösung ist zu empfehlen?

Wie bereits kurz erwähnt gibt es inzwischen ein großes Angebot an unterschiedlichen Auflösungstypen. Curved Monitore werden mit WHD, UWHD, UWQHD, Full-HD bis hin zu Ultra HD (4K) Auflösung angeboten. Wer nicht zu den anspruchsvollen Anwendern gehört und dessen Grafikkarte nicht zu den schnellsten Modellen zählt für den reicht ein Curved Monitor aus unserem Curved Monitor Test mit einer Full-HD-Auflösung. Der Full-HD Nachfolger Ultra HD auch als 4K bezeichnet bietet eine Auflösung von stolzen 3.840 x 2.160 Pixeln, was gestochen scharfe Bilder und satte Kontraste möglich macht. Wie bereits ausführlich erklärt entscheidet zum einen der Anspruch des Anwenders über die gewünschte Auflösung und zum anderen die PC-Leistung. Das teuerste Curved Monitor Modell kann mit einer noch so hochwertigen 4K-Auflösung ausgestattet sein, wenn die verbaute Grafikkarte des PCs nicht in der Lage dazu ist, die erforderliche Leistung zu erbringen. Daher sollte man sich vor dem Kauf von einem Curved-Monitor auch immer darüber schlau machen, welche Grafikkarte verbaut wurde und welche Leistung diese aufweist.

TN- oder IPS-Panel?

Am häufigsten kommt die TN-Panel-Technologie zum Einsatz. Sie überzeugt durch ihre schnellen Reaktionszeiten und günstigen Produktionskosten. Nachteilig ist hier jedoch oft die Farbwiedergabe. Geeignet sind TN-Panele für Office- und Multimedia-Anwendungen aber auch fürs Gaming. Dann gibt es noch Curved Monitore mit IPS-Technologie. Hier kommen zwar auch wie beim TN-Panel flüssige Kristallschichten zum Einsatz, diese liegen bei TN-Modellen nebeneinander und bei IPS-Modellen allerdings übereinander. Aufgrund dessen erreichen IPS-Bildschirme eine bessere Blickwinkelstabilität. Gaming-Fans sollten aber nicht unbedingt zu einem Curved Monitor mit IPS-Technik greifen, da die Reaktionszeit höher ausfällt als bei der TN-Variante, wodurch es zu störenden Effekten bei schnellen Bewegungsabläufen kommt.

Curved Monitor: Was gilt es bei der Reaktionszeit zu beachten?

Grundsätzlich unterscheidet man bei Curved Monitoren aus dem Curved Monitor Test zwischen zwei verschiedenen Reaktionsgeschwindigkeiten und zwar GTG oder Schwarz zu Schwarz. Angegeben wird die Reaktionszeit mit der Abkürzung „ms“ was für Millisekunden steht. Sie beschreibt wie schnell das Display zwischen zwei Schwarzwerten wechseln kann. Leider kann man sich in diesem Bereich nur bedingt auf die Herstellerangaben verlassen, umso wichtiger ist es Erfahrungsberichte oder einen Blick in Curved Monitor Test Berichte zu werfen. Die Angaben des Herstellers hinsichtlich der Reaktionszeit gelten daher nur als Richtwert an dem man sich grob orientieren kann. Alles in allem gilt daher: Umso geringer die Reaktionszeit, desto besser. Entscheidend ist hier aber auch noch welches Panel zum Einsatz kommt.

Was bedeutet Betrachtungswinkel bei Curved Monitoren?

Der Betrachtungswinkel beschreibt den Winkel mit dem man auf die Bildschirm-Oberfläche schaut. Der Betrachtungswinkel wird mit der Abkürzung „H“ für horizontal und mit „V“ für vertikal angegeben. Je höher die Werte vom Betrachtungswinkel, desto besser. So können Anwender nämlich auch dann noch das Bild erkennen, wenn sie von einem besonders schrägen Blickwinkel zum Beispiel von der Seite auf das Bild schauen. Erkennbar ist eine guter Betrachtungswinkel wenn trotz schräger Sicht Kontrast und Farbechtheit enthalten bleiben. Da Curved Monitore gekrümmt sind ist hier besonders wichtig dass die mittige Betrachtung zu keinen Problemen hinsichtlich der Blickwinkelstabilität führt. Durch das gebogene Display ist jedes Pixel nämlich gleich weit von unseren Augen entfernt. Das sorgt gleichzeitig für deine tolle Bildqualität, vorausgesetzt der Betrachtungswinkel weist einen guten Wert auf. Auch hier können einem Curved Monitor Test Berichte einen guten ersten Eindruck vermitteln.

Curved Monitor Test mit 4.9 von 5 Punkten